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Chronik der elektrischen Zugförderung in Schlesien
| 90 Jahren - August 1920 |
Anlieferung der EG 540 bis EG 544. Inbetriebnahmen der EG 540 bis 543 erfolgen bis Jahresende, die der EG 544 erst Anfang 1921 |
| 80 Jahren - August 1930 | Abschluss der Konstruktionsarbeiten für die elektr. Trieb-, Steuer- und Beiwagen der späteren Baureihe ET 510. Auf Grund der durch die Weltwirtschaftskrise ausgelösten Finanznot kann die DRG die Fahrzeuge erst 1932 bestellen. |
| 55 Jahren - 14. August 1945 | Ein Bericht des für die deutsche Elektrifizierung in Schlesien verantwortlichen polnischen Ingenieurs Bronisław Tyszka nennt ausführlich den Umfang der demontierten Anlagen und der beschlagnahmten Triebfahrzeuge. Demzufolge müssten bis zu diesem Zeitpunkt die Demontagen und der Abtransport des Demontageguts durch die Rote Armee beendet gewesen sein. |
| 95 Jahren - 15. Juli 1915 | Elektrische Betriebsaufnahme Gottesberg – Fellhammer Gbf (Verbindungsgleis). |
| 95 Jahren - Juli 1915 | Inbetriebnahme der neu angelieferten ES 12 und ES 16. |
| 70 Jahren - ab Juli 1940 | Ständige Steigerung der Fahrleistungen durch Wehrmachtstransporte und umgeleitete Güterzüge auf der elektrifizierten Strecke Görlitz – Hirschberg – Königszelt – Breslau, die als Umleitungsstrecke für die stark ausgelastete Flachlandstrecke Görlitz – Breslau über Kohlfurt und Arnsdorf dient. |
| 65 Jahren - 8. Juli 1945 | In Moskau erfolgt die Unterzeichnung des „Abkommens Nr. 9484 zwischen der polnischen und sowjetischen Regierung die elektrische Bahn zwischen Breslau und Görlitz betreffend“. Deren technische Einrichtungen des elektrischen Zugbetriebs sowie die zweiten Gleise sollen demontiert und gemeinsam mit den elektrischen Triebfahrzeugen in die Sowjetunion abtransportiert werden. |
| 65 Jahren - Juli 1945 | Die Rote Armee beginnt mit teilweisen Demontagen des Kraftwerks Mittelsteine, der Unterwerke, Bahnstromleitungen und Fahrleitungen sowie der technischen Ausrüstungen des RAW Lauban und der Fahrleitungsmeistereien. Das BW Waldenburg-Dittersbach muss die elektrischen Triebfahrzeuge für den Abtransport in die UdSSR konservieren und deren Lauffähigkeit herstellen. |
| 95 Jahren - Juni 1915 |
EG 507 und EG 508 gelangen von der K.ED. Halle (S.) in die Bw Nieder Salzbrunn. |
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ES 1, 2, 3, 5, 6 treffen aus der K.ED. Halle (S.) in der Bw Nieder Salzbrunn ein (genauer Zeitpunkt bislang unbekannt). |
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| 90 Jahren - Juni 1920 |
Fertigstellung des Uw Hirschberg mit 2x 1,6 MVA Umspannerleistung. |
| 90 Jahren - 21. Juni 1920 |
Restabschnitt Schildau – Hirschberg (5,1 km) elektrisch in Betrieb genommen. |
| 85 Jahren - Juni 1925 |
Leihweise Abgabe der EP 214 an die RBD Halle (S.) zur Minderung des dortigen Triebfahrzeugmangels. |
| 85 Jahren - 1. Halbjahr |
Indienststellung der EP 218 und 219 Breslau (spätere E 42 18 und 19) und EP 246 Breslau (spätere E 50 46) zu unbekannten Zeitpunkten. |
| 75 Jahren - Juni 1935 |
Umbeheimatung der elT 1701 bis 1704, elS 2351 bis 2354, el 2501 bis 2504 (spätere ET 51 01 bis 04, ES 51 11 bis 14, EB 51 01 bis 04) zum BW Hirschberg, da sich nach Anlieferung der Einheitstriebwagen der Gattung elT 18 (später ET 25) ihr Einsatzgebiet von der Hauptstrecke auf die Nebenstrecken verlagert hatte. |
| 70 Jahren - 15. Juni 1940 |
Ausmusterung der E 91 38 und anschließender Umbau in Heizlok für Bf Hirschberg. |
| 65 Jahren - 6. Juni 1945 |
E 42 15 ist die letzte schlesische Ellok, die vor der Einstellung des elektrischen Zugbetriebs im BW Waldenburg-Dittersbach noch eine Bremsuntersuchung erhält. |
| 95 Jahren - Mai 1915 |
Inbetriebnahme des neu angelieferten Triebgestells EB 3 mit einem eigens dafür zusammengestellten Versuchszug. |
| Die K.ED. Halle (S.) überlässt wegen endgültigen Abbruchs des elektrischen Betriebs in Mitteldeutschland der K.ED. Breslau leihweise folgende Elloks: ES 9 und ES 11, EG 501, EG 502, EG 505, EG 511 und EG 512. | |
| 85 Jahren - Mai 1925 | Mit EG 583 beginnt die Serienlieferung der insgesamt 14 Lokomotiven umfassenden Gattung EG 581 bis 594, den späteren DRG-Loks E 91 81 bis 94. |
| 85 Jahren - 20. Mai 1925 | Ausmusterung der 2’B+B1’-Personenzuglokomotive EP 209/210. |
| 80 Jahren - Mai 1930 | Im Kraftwerk Mittelsteine muss die Bahnstrommaschine 2 wegen eines Rotor-Erdschlusses im Generator außer Betrieb genommen werden. |
| Als letzte Lok dieser Baureihe stellt die RBD Breslau die E 17 116 in Dienst. | |
| 75 Jahren - 6. Mai 1935 | Die Hauptverwaltung der DRG genehmigt unter der Nr. 85 des „Verzeichnisses für Sonder- und Normungsarbeiten an elektrischen Lokomotiven“ den Antrag der RBD Breslau vom 31.03.1935 zum Umbau der ausgemusterten E 91 47 in eine fahrbare Heizlok für den Einsatz in Breslau Fbg. Bf. |
| 75 Jahren - 10. Mai 1935 | Bis zum 28. Juni 1935 werden fünf Einheitstriebwagen elT 1820 bis 1824 (spätere ET 25 006 bis 010) und zehn Steuerwagen elS 2401 bis 2410 (ES 25 005 bis 009, 113 bis 117) in Dienst gestellt |
| 75 Jahren - 21. Mai 1935 | Die RBD Breslau meldet den Abschluss der Umbauarbeiten an der ex E 91 47 zur Heizlok. |
| 70 Jahren - 29. Mai 1940 |
Die RBD Breslau beantragt bei den Eisenbahnabteilungen des RVM den Umbau der auszumusternden E 91 38 als zweite fahrbare Heizlok für den Einsatz in Hirschberg. |
| 65 Jahren - 8. Mai 1945 | Eine Nachhut der Wehrmacht sprengt während des Rückzugs noch den Rohrlacher Tunnel, den Boberviadukt bei Hirschberg und den Neißeviadukt bei Görlitz. Damit ist der bis zum Vortag auf der Hauptbahn zwischen Königszelt und Görlitz noch mögliche elektrische Zugbetrieb unterbrochen. |
| 65 Jahren - 9. Mai 1945 | Folgende
Elloks befinden sich in der RBD Breslau: E 17 117, 119, 123 und 124 E 21 51 (?) E 42 14, 15, 17, 18 und 19 E 44 044, 046, 047 und 127 E 50 37 und 38 E 90 52, 57 und 58 E 91 83, 84, 87, 103, 105 und 106 E 94 017, 020, 021, 059, 065, 066, 074, 078, 110, 153 und 154 E 95 01, 02, 03, 04, 05 und 06.Davon stehen im Zuge der Rückführungsmaßnahmen liegen gebliebene Lokzüge mit E 17 123, 124, E 44 047, 127, E 90 57, E 94 017 und E 95 05 auf dem Bf Polaun und E 42 19, E 94 074, 078 sowie ET 25 023, ET 87 03, 04, 05, ET 88 01, 02, 04 und die ES 88 01, 02 auf dem Bf Trautenau. Im RAW Dessau befinden sich zur Reparatur E 91 85, 86, 104 und E 94 016, 019. |
| 65 Jahren - Ende Mai 1945 | Auf den Abschnitten Nieder Salzbrunn – Waldenburg-Dittersbach – Ruhbank – Landeshut – Schmiedeberg – Hirschberg und auf der Zackenbahn zwischen Hirschberg-West und Jakobsthal findet bereits wieder elektrischer Zugbetrieb statt. |
| 85 Jahren - 16. April 1925 | Indienststellung der EG 579 ab (spätere E 92 79) als letzte Lok der Vorkriegsbestellungen |
| 85 Jahren - 18. April 1925 |
Indienststellung der EG 582 (spätere E 91 82) im BW Hirschberg |
| 80 Jahren - April 1930 |
Austausch der schadhaften Versuchslokomotive E 16 16 gegen E 16 11 |
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Im RAW Lauban treffen die ehemaligen Berliner Gleichstrom-Triebwagen ET 525 bis 530 Bln ein, deren Umbau zu je drei Steuer- und Beiwagen für die Triebwagen ET 507 bis 510 Bsl (spätere ET 88 01 bis 04) vorgesehen ist. |
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| 80 Jahren - 16. April 1930 | Leihweise Abgabe der E 17 117 an das BW Leipzig West |
| 65 Jahren - 4. April 1945 | Die von Lauban rückgeführten ET 51 03 mit ES 51 13 und ES 51 14 sowie der ET 51 14 BW treffen im BW Leipzig West ein, denen dorthin zwei Tage darauf die EB 51 03 und 04 folgen. |
| 85 Jahren - 11. März 1925 |
Abgabe der EP 207 (spätere E 30 07) als letzte Lok dieser Gattung an die RBD Halle (S.) |
| 85 Jahren - 1. Quartal 1925 |
Anlieferung und Indienststellung der EP 218 und 219 (spätere E 42 18 und 19) sowie der EP 246 (spätere E 50 46) |
| 80 Jahren - 1. Quartal 1930 | Das RAW Lauban rüstet die E 91 38 und 41 mit den Einrichtungen der 300-V-Zugheizung aus, womit die elektrische Heizung der zu den Triebwagen ET 501 bis 506 gehörenden Beiwagen ermöglicht wird. |
| 75 Jahren - 31. März 1935 | Antrag der RBD Breslau bei der HV der DRG, die ausgemusterte E 91 47 in eine fahrbare Zugvorheizanlage umzubauen, um damit die erforderliche Vorhaltung von zwei Elloks in Breslau Freiburger Bf aufgeben zu können. |
| 65 Jahren - März 1945 |
Rückführung
der E 17 113, 114 zum BW Augsburg und der E 17 121
zum BW München Hbf. Im BW Hirschberg
verbleiben damit vier Loks dieser Baureihe: E 17 117, 119, 123 und
124.
Rückführung der E 91 94 zum BW Augsburg und der E 91 95 zum BW Landeshut. Abstellung der noch vorhandenen E 91 83, 84, 87, 103, 105 und 106. Rückführung der noch vorhandenen E 18 10 bis 14, 16 und 17 nach Süddeutschland. Am 4. März trafen E 18 14, 16 und 17 im BW München Hbf ein. Am 5. März 1945 trafen im BW Nürnberg die E 18 13 und im BW Pressig-Rothenkirchen E 18 11 und 12 ein, denen dorthin am 9. März noch die E 18 10 folgte. Die aus Lauban rückgeführten ET 51 01, ES 51 11 und EB 51 01 treffen am 10. März 1945 im BW Esslingen ein.
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| 80 Jahren - Februar 1930 | Auf Initiative der Hauptverwaltung der DRG kommen die E 16 12 und 16 aus der RBD München zu Vergleichsfahrten mit den schlesischen E 17 zum BW Schlauroth |
| Für den Einsatz als Triebwagenersatz für die ET 501 ff. auf der Strecke Lauban – Marklissa rüstet das RAW Lauban die E 91 38 und E 91 41 mit den Einrichtungen der 300-V-Zugheizung aus, womit die elektrische Heizung der zu den Triebwagen gehörenden Beiwagen ermöglicht wird | |
| 65 Jahren - Februar 1945 | Rückführung der ES 25 113 und 114 vom BW Lauban nach München |
| Überweisung der E 91 85 und 86 in das RAW Dessau; dort befindet sich bereits die beschädigte E 91 104 zur Reparatur | |
| Rückführung der ET 31 004a/b/c, 005a/b/c und 006a/b/c/d mit dem Ziel Süddeutschland. ET 31 004 und 006 werden nach Kriegsende jedoch in Mitteldeutschland aufgefunden | |
| Rückführung der E 21 01 und 02 zum BW Leipzig West, wo sie am 22. Februar 1945 eintreffen | |
| Rückführung der E 17 115, 116, 118 zum BW Augsburg | |
| Rückführung der ET 89 01, 04 und 07 in die RBD München | |
| 65 Jahren - 12.Februar 1945 | ET 51 01, 03, 04 und 14 werden vom RAW Lauban aus (vermutlich mit ihren ES und EB) nach Esslingen verfügt. Davon gelangen jedoch ET 51 03 mit ES 51 13 und 14, EB 51 03 und 04 sowie der ET 51 14 und ES 51 04 zum BW Leipzig West. Den ET 51 04 verschlägt es in die RBD Erfurt |
| 65 Jahren - 15. Februar 1945 | Rückführung der E 17 122 zum BW München Hbf |
| 95 Jahren - Januar 1915 | Indienststellung des letzten der sechs dreiteiligen Triebzüge ET 841/841a/842 |
| 90 Jahren - 16. Januar 1920 | Merzdorf – Schildau (15,6 km) elektrisch in Betrieb genommen |
| 85 Jahren - Januar 1925 | Indienststellung der EP 218, EP 219 und EP 246, Aufnahme des Probebetriebes mit der EG 582 |
| 80 Jahren - Januar 1930 | Das Kraftwerk Mittelsteine verfügt über eine installierte Bahnstromleistung von 24,0 MW (4x 4,0 MW und 1x 8,0 MW). Außerdem standen für die Drehstromerzeugung drei Turbosätze mit insgesamt 10 400 kW zur Verfügung |
| 70 Jahren - Januar 1940 | Die RBD Breslau verfügt über einen Einsatzbestand von 91 Elloks, 37 ET, 34 ES und 30 EB mit einem Anlagekapital von 37,218 Mio. RM. Die elektrifizierte Streckenlänge beträgt 397,43 km, die Länge der mit Fahrleitung überspannten Gleise 923,06 km (einschließlich der privaten Riesengebirgsbahn Zillerthal-Erdmannsdorf – Krummhübel). |
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